Vüsalə Qasımova · Baku, Aserbaidschan

Unterstützung bei Verhaltensschwierigkeiten

Wenn ein Kind Aufgaben abbricht, schreit oder einen Wechsel schwer bewältigt, werden zuerst die Situation und das Bedürfnis hinter dem Verhalten betrachtet.

Was der Reaktion vorausgeht

Kommunikationsschwierigkeiten und nicht ausdrückbare Bedürfnisse können Verhalten beeinflussen. Auch Lärm und andere Umweltfaktoren, zu hohe Anforderungen, Übergänge, Müdigkeit und Routineänderungen werden berücksichtigt. Bei möglichem Schmerz oder Begleiterkrankungen ist eine ärztliche Einschätzung nötig.

Funktionale Verhaltensanalyse

Mit den Eltern beschreiben wir eine Episode: Was geschah vorher, was tat das Kind, was folgte? So lässt sich eine Vermutung zur Funktion entwickeln und überprüfen. Endet eine schwierige Aufgabe nach Schreien, kann dies diesen Weg zur Pause verstärken. Das unterstellt keine bewusste Manipulation und macht Eltern keine Vorwürfe.

Überprüfbare Ziele

Ein Ziel kann sein, auf verständliche Weise um Hilfe oder eine Pause zu bitten. Ein anderes sind weniger Abbrüche einer bewältigbaren Aufgabe bei Schwierigkeiten. Zunächst wird die Ausgangslage festgehalten, danach werden Messung und Überprüfungszeitpunkt individuell vereinbart.

Unterstützung gestalten

Angemessene Anforderungen und vorhersehbare Übergänge werden besprochen, zugängliche Kommunikation vermittelt und Emotionsregulation unterstützt. Eltern erproben vereinbarte Ansätze im Alltag und berichten darüber. Beobachtungen leiten Anpassungen unter Berücksichtigung von Sicherheit und Wohlbefinden des Kindes.

Quellen und Geltungsbereich

NICE CG170 beschreibt die Unterstützung autistischer Kinder. Der Gerätehersteller erläutert die BAK-Technik.

NICE CG170

Mehr zur Unterstützung

Die Situation Ihres Kindes besprechen

Die Auswahl richtet sich nach der Einschätzung und Ihren Anliegen. Nicht jeder Mensch benötigt alle Angebote; BAK wird nicht automatisch eingeplant.